Konstituierung des Vereines RE.F.U.G.I.U.S. mit den Zielen:

Erinnerung an die unaufgearbeiteten Gräuel der Naziherrschaft.
Einrichtung eines für Rechnitz passenden Wohnobjekts und einer Anlaufstelle für Flüchtlinge in Rechnitz
Ein Rechnitzer Kulturleben, das zu diesem Thema und zur Region Bezüge aufweist.
Diese Zusammenhänge sichtbar und fühlbar zu machen sowie eine Kultur des Zusammenlebens zu entwickeln.
Vernetzung und Koordination von Aktivitäten zu gleichen oder ähnlichen Zielen. Im selben Jahr Formierung der Kreuzstadl-Initiative innerhalb von RE.F.U.G.I.U.S auf Anregung des burgenländischen Bildhauers Karl Prantl und Marietta Torbergs, die sich zur Aufgabe stellt, die Ruine des Kreuzstadls zu erwerben und vor einem weiteren Verfall zu bewahren.
22. März 1992:
Konzert mit Solobläsern der Wiener Philharmoniker (M. Gabriel, P. Schmidl, R. Janezic, S. Turnovsky) und P. Gulda, die Werke von Mozart und Beethoven spielen. Am Nachmittag treffen sich Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinden Wien und Graz (u.a. Vizpräsident O.G. Klein) und sprechen, erstmals seit 50 Jahren, beim Gedenkstein in Rechnitz das Totengebet.
23. Juni 1992:
Konzert "Entartete Musik? - Entartete Politik!" mit dem Klangforum Wien und der Cappella con Durezza
(Ch. Muthspiel und R. Deppe).
2. Juli 1992:
Konzert "Lockenhaus in Rechnitz":
Gidon Kremer und seine Freunde vom Kammermusikfest Lockenhaus (A. Bik, C. Metz, T. Demenga und das Hagen-Quartett) treten - erstmals im Burgenland - außerhalb von Lockenhaus auf.
6. Dezember 1992:
Buchpräsentation "... und da sind sie auf einmal dagewesen" in der Aula der Hauptschule Rechnitz;
gemeinsam mit den Burgenländischen Volkshochschulen und der "edition lex liszt 12".