Am 24. März 1995 hat im Offenen Haus Oberwart das fiktive Stück „März. Der 24.“ von Peter Wagner Premiere, in dem es um den Massenmord beim Kreuzstadl in Rechnitz geht. Am 26. März 1995 findet anlässlich des 50sten Jahrestages des Massakers beim Kreuzstadl eine Gedenkveranstaltung statt. Die Enthüllung eines Gedenksteins an dieser Stelle soll das Mahnmal Kreuzstadl ergänzen.

11. März 1995:
Konzert RE.F.U.G.I.U.S „im Exil“ / im Kulturzentrum Oberschützen: Veronika Hagen (Viola) & Paul Gulda (Klavier) spielen Brahms, Eder, Hindemith, Joachim; Peter Wagner lies aus "Tetralogie der Nacktheit - 4 Stücke"; nachdem der Gemeinderat von Rechnitz in einer Grundsatzentscheidung vom Dezember 1994 den politischen Zielen des Vereines, insbesondere dem "Haus der Flüchtlinge", die Unterstützung versagt hat, verlagert RE.F.U.G.I.U.S im Gegenzug seine kulturellen Aktivitäten auf Bezirksebene.
26. März 1995:
Gedenkfeier "50 Jahre danach ..." beim Kreuzstadl in Rechnitz und Enthüllung eines Gedenksteines
(TeilnehmerInnen: Begrüßung - Paul Gulda & Christine Teuschler, 2. Nationalratspräsident Heinrich Neisser, Oberrabbiner Chaim Eisenberg; Gemeinsames Gebet - Oberrabbiner Chaim Eisenberg, Superintendentin Gertraud Knoll, Generalvikar Johannes Khol; Doron Rabinovici; Bundeminister Rudolf Scholten; Schlussworte - Bgm. Josef Saly, Vizebgm. Heribert Oswald).