Die Einladung zum Download als PDF

Tagung

Samstag, 26. März 2011

13:00 - 18:00 Uhr

Oberwart, Rathaussaal

 

„Ist uns alles recht?“ – „Rechte“ als Gefahr für die europäische Demokratie

 

 

In Europa erobert eine neue Generation von Rechtsradikalen die öffentlichen Räume und die Parlamente. Sie schüren ein Klima des Hasses und gefährden damit die Stabilität der europäischen Staatengemeinschaft.
In den neuen Mitgliedsstaaten der EU sind in den vergangenen Jahren neue rechtsextreme Bewegungen entstanden. Sie wenden sich vor allem an Jugendliche und haben mit ihrer Propaganda
Erfolg. Viele junge Ungarn, Tschechen, Rumänen oder Bulgaren sind 20 Jahre nach der Wende von Marktwirtschaft und Demokratie enttäuscht. Sie suchen nach ideologischem Halt und neuen Werten, aber auch nach Mitteln der Provokation.
Rechtsextreme Bewegungen bieten jungen Menschen scheinbare, einfache und klare Antworten: Heimat und Vaterland als Ideologie, Roma, Juden und/oder Ausländer als Feindbilder, Nazi-Symbole als Provokation.
In Ungarn aber sprechen sie damit die Mitte der Gesellschaft an. In den westlichen Staaten der EU ist es derzeit noch eine Minderheit. Aber die Wahlen der letzten Jahre zeigen auch hier eine immer mehr ansteigende Hinwendung zu rechten Bewegungen.
In ganz Europa wächst der Wunsch nach autoritären Strukturen. Die alt-neuen Rechtsextremisten haben auch neue Formen, die besonders in der Jugendkultur präsent sind. Sie erreichen nicht nur sozial schlechter gestellte junge Menschen, sondern auch junge Bildungsbürgerinnen und
-bürger. Der Wunsch nach dem „starken Mann“ wird größer, zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten, durch ganz Europa und bedroht unsere Demokratie.
Bei dieser Tagung geht es um Analyse der rechten Bewegung und mögliche Gegenstrategien.

In Europa erobert eine neue Generation von Rechtsradikalen die öffentlichen Räume und die Parlamente. Sie schüren ein Klima des Hasses und gefährden damit die Stabilität der europäischen Staatengemeinschaft. In den neuen Mitgliedsstaaten der EU sind in den vergangenen Jahren neue rechtsextreme Bewegungen entstanden. Sie wenden sich vor allem an Jugendliche und haben mit ihrer Propaganda Erfolg. Viele junge Ungarn, Tschechen, Rumänen oder Bulgaren sind 20 Jahre nach der Wende von Marktwirtschaft und Demokratie enttäuscht. Sie suchen nach ideologischem Halt und neuen Werten, aber auch nach Mitteln der Provokation. Rechtsextreme Bewegungen bieten jungen Menschen scheinbare, einfache und klare Antworten: Heimat und Vaterland als Ideologie, Roma, Juden und/oder Ausländer als Feindbilder, Nazi-Symbole als Provokation.In Ungarn aber sprechen sie damit die Mitte der Gesellschaft an. In den westlichen Staaten der EU ist es derzeit noch eine Minderheit. Aber die Wahlen der letzten Jahre zeigen auch hier eine immer mehr ansteigende Hinwendung zu rechten Bewegungen.In ganz Europa wächst der Wunsch nach autoritären Strukturen. Die alt-neuen Rechtsextremisten haben auch neue Formen, die besonders in der Jugendkultur präsent sind. Sie erreichen nicht nur sozial schlechter gestellte junge Menschen, sondern auch junge Bildungsbürgerinnen und -bürger. Der Wunsch nach dem „starken Mann“ wird größer, zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten, durch ganz Europa und bedroht unsere Demokratie.
Bei dieser Tagung geht es um Analyse der rechten Bewegung und mögliche Gegenstrategien.

 

 

Bernhard Odehnal (Mitteleuropa-Korrespondent des Schweizer „Tagesanzeiger“)

Von «Mistkäfern» und «Nestbeschmutzern»: Wie rechtsextreme Hasspropaganda in die Mitte der ungarischen Gesellschaft wandert

 

Reinhold Gärtner (a.Univ.Prof. am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck)

Rechtspopulismus und rechte Jugendliche

 

Willi Merny (Leiter des Referats für Kampagnen im ÖGB, Vorsitzender des Mauthausen Komitee Österreich)

Die modernen Rechtsextremisten und ihre Symbole, Codes und Organisationen

 

16:00 Uhr

Abschlussdiskussion

 

Moderation: Walter Reiss

 

 

 


 

Gedenkfeier

Sonntag, 27. März 2011

14:00 Uhr

Rechnitz, Kreuzstadl

 

Gedenken für die Opfer beim Südostwallbau

 

mit Paul Gulda (RE.F.U.G.I.U.S.)

 

Superintendent Mag. Manfred Koch

(Vertreter der evangelischen Kirche)

 

Altbischof Dr. Paul Iby

(Vertreter der katholischen Kirche)

 

Oberkantor Shmuel Barzilai

 

Mag. Raimund Fastenbauer

(Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Wien)

 

VertreterInnen der Israelitischen Kultusgemeinden Graz und Zalaegerszeg

 

Hauptrednerin: Mag. Hannah M. Lessing

(Generalsekretärin des Nationalfonds der

Republik Österreich für Opfer des

Nationalsozialismus)

 

 


Film - Lesung - Diskussion

Flucht und Rückkehr von Kemal Mahmutefendic

Sa. 26. März 2011, 19:00 Uhr

Offenes Haus Oberwart

Lisztgasse 12, Oberwart

 

 

Kemal Mahmutefendic wurde 1942 in Sarajewo geboren und kam 1992 bei Kriegsbeginn als Flüchtling nach Österreich ins Burgenland.

Er lebte bis 1997 in Österreich und schrieb hier u.a. das Buch "Die Tränen meines Volkes".

Obwohl er über einen an Grausamkeiten und

Absurditäten kaum noch überbietbaren Krieg im Europa des ausgehenden Zwanzigsten Jahrhunderts schrieb, ist er kein üblicher Kriegsbericht­erstatter.

Er ist Poet und Märchenerzähler. Im Buch "Verschlossener Wald" schrieb er Gedichte und Kurzprosa über die Begegnung mit dem Fremden und den Menschen in dieser Fremde.

"Tanz im Spinnennetz" - Filmausschnitte aus der

Inszenierung von Peter Wagner (1993)

 

Lesung mit den SchaupielerInnen der Originalfassung: Daniela Graf, Josko Vlasich und Georg Kusztrich.

Gespräch mit Kemal Mahmutefendic über die

Situation in Bosnien seit seiner Rückkehr bis heute.

 

Kooperation mit dem Offenen Haus Oberwart und der edition lex liszt 12

Gefördert von KulturKontakt Austria

 

 

 

In Europa erobert eine neue Generation von Rechtsradikalen die öffentlichen Räume und die Parlamente. Sie schüren ein Klima des Hasses und gefährden damit die Stabilität der europäischen Staatengemeinschaft.In den neuen Mitgliedsstaaten der EU sind in den vergangenen Jahren neue rechtsextreme Bewegungen entstanden. Sie wenden sich vor allem an Jugendliche und haben mit ihrer PropagandaErfolg. Viele junge Ungarn, Tschechen, Rumänen oder Bulgaren sind 20 Jahre nach der Wende von Marktwirtschaft und Demokratie enttäuscht. Sie suchen nach ideologischem Halt und neuen Werten, aber auch nach Mitteln der Provokation.Rechtsextreme Bewegungen bieten jungen Menschen scheinbare, einfache und klare Antworten: Heimat und Vaterland als Ideologie, Roma, Juden und/oder Ausländer als Feindbilder, Nazi-Symbole als Provokation.In Ungarn aber sprechen sie damit die Mitte der Gesellschaft an. In den westlichen Staaten der EU ist es derzeit noch eine Minderheit. Aber die Wahlen der letzten Jahre zeigen auch hier eine immer mehr ansteigende Hinwendung zu rechten Bewegungen.In ganz Europa wächst der Wunsch nach autoritären Strukturen. Die alt-neuen Rechtsextremisten haben auch neue Formen, die besonders in der Jugendkultur präsent sind. Sie erreichen nicht nur sozial schlechter gestellte junge Menschen, sondern auch junge Bildungsbürgerinnen und-bürger. Der Wunsch nach dem „starken Mann“ wird größer, zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten, durch ganz Europa und bedroht unsere Demokratie.Bei dieser Tagung geht es um Analyse der rechten Bewegung und mögliche Gegenstrategien.