Verein RE.F.U.G.I.U.S. Links und Empfehlungen


www.ns-quellen.at Materialien zum Nationalsozialismus – Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung in Österreich Die Plattform widmet sich dem Thema Vermögensentzug zwischen 1938 und 1945 sowie den Themen Rückstellung und Entschädigung nach 1945. Sie versteht sich als Wegweiser und Portal, d.h. sie enthält detaillierte Informationen über Recherchehilfsmittel und erleichtert den Weg ins Archiv entscheidend. Neben Hinweise auf alle einschlägigen Quellenbestände in österreichischen Archiven bietet sie auch einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen sowohl des NS-Vermögensentzugs wie auch der Rückstellung und Entschädigung. Alle in diesem Zusammenhang relevanten Gesetze (inkl. Novellierungen) sind hier versammelt und im Originaltext direkt zugänglich. Außerdem enthält die Plattform ein genaues Verzeichnis zur Auffindbarkeit des österreichischen historischen Grundbuches, in dem die Eigentümer von Liegenschaften verzeichnet sind. FAQ-Seiten, Literaturhinweise, ein Glossar und umfangreiche Verlinkungen runden die Plattform ab und bieten sowohl Laien als auch Fachleuten einen differenzierten Zugang zum Thema.

Pia Janke, Teresa Kovacs, Christian Schenkermayr (Hg.):

"Die endlose Unschuldigkeit".
Elfriede Jelineks Rechnitz
(Der Würgeengel).

Weitere Informationen

Wien:
Praesens Verlag 2010
(= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des
Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 6).


Erinnerungsprojekt
NAMEN ERINNERN
Im Jahr 1938, der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Österreich, lebten im Burgenland etwa 3.900 Personen jüdischer Herkunft. In 165 Gemeinden, verteilt über alle 7 Bezirke des Burgenlandes, hatten sie bis zur Vertreibung und Ermordung ihre Heimat bzw. ihre Lebensinteressen.

Das Erinnerungsprojekt "NAMEN ERINNERN" recherchierte und benennt die Namen jener Familien jüdischer Herkunft, die 1938 im Burgenland lebten, wohnten, ihrer Arbeit nachgingen, die Freizeit verbrachten, einen Sommersitz eingerichtet hatten, oder auch Grundstücke, Weingärten oder anderes Grundeigentum besaßen. Es waren Menschen die im Burgenland ein Lebensinteresse hatten, das jedoch durch die NationalsozialistInnen und deren MitläuferInnen zerstört wurde.

Diese Webseite widmet den vertriebenen und ermordeten Familien einen virtuellen Gedenkraum und ermöglicht das Erinnern an sie. Denn mit dem Verschweigen und Vergessen, wird man zum stillschweigenden Werkzeug dessen, was der Nationalsozialismus sich zum Ziel gesetzt hatte: die vollständige Vernichtung und Auslöschung jüdischen Lebens, und auch der Erinnerung daran.

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