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Mit einer Gedenkstätte Kreuzstadl soll durch Dokumentation, Fotomaterial, Filmberichten, ZeitzeugInnenvideos und –audios sowie Lebensgeschichten der Opfer dem Prozess des Vergessens entgegenwirken: es soll ein Gedenkort, Lernort und Begegnungsort geschaffen werden. Eine „open-air“ Ausstellungsarchitektur soll permanent zugänglich sein.

Der Kreuzstadl als Gedenkort
Für die Angehörigen, die Nachgeborenen und künftige Generationen soll der Kreuzstadl anstelle eines Grabes ein Ort der Erinnerung und Trauer sein. Hier werden beispielhaft Lebensgeschichten von Opfern und Überlebenden nachgezeichnt - stellvertretend für eine würdige Erinnerung an alle Opfer.
Der Kreuzstadl als Lernort
Es wird ein Ort, der intensive Auseinandersetzung erlaubt. Er gibt Informationen, vermittelt Wissen und bietet Anregung zur Beschäftigung mit der Vergangenheit, um daraus auch Lehren für die Gegenwart und die Zukunft zu ermöglichen.
Der Kreuzstadl als Begegnungsort
Trauer und Erinnerung sind u.a. die Voraussetzung für Wachsamkeit; Wachsamkeit gegenüber allen Tendenzen und Kräften die antidemokratisches Gedankengut verbreiten und gegen Menschenrechte verstoßen. Demokratie, Toleranz und ein würdevolles Miteinander soll an diesem Ort über Grenzen hinweg geübt werden.