Der Verein RE.F.U.G.I.U.S.
       
popper Lutz (Ludwig) Elija Popper
  Biographie
 

Geboren: 1. 3. 1938, in Wien Vater: Dr. Ludwig Popper, Internist (damals, 1938, schon seit etwa 2 Jahren ohne Arbeit).
Mutter: Friederike, geb.Bednarsky, Dipl. Krankenschwester (zu dieser Zeit die Familienerhalterin).
Bruder Peter, geb. 28.7.36
Juli 1939: Emigration mit den Eltern und dem Bruder über die Schweiz nach Bolivien, Südamerika.
1939 bis 1947: Aufenthalt in Bolivien; davon 1939 – 1946 im Gran Chaco,
1946/1947 in La Paz. Die vier letzten Jahre in Bolivien Volksschule.
Schwestern Susanne (1941) und Madeleine (1945), geboren in Bolivien.
Ende 1947 Rückkehr nach Österreich mit den Eltern und Geschwistern
1956 Matura in Wien V., Reinprechtsdorferstrasse.
1956 bis 1963: Medizinstudium an der Universität Wien.
10.2.1962 Verehelichung mit Helga, geb. Steger.
3.5.63: Promotion zum Dr. med. an der Uni Wien. August 1962 und Jänner 1968 Geburt der Kinder Yvonne bzw. Martin.
1963 bis 1967 Ausbildung und zum Praktischen Arzt und
Ab 1967 Ausbildung zum Facharzt für Urologie am Wilhelminenspital/Wien.
Jänner 1973 Niederlassung als Facharzt für Urologie in Oberwart.
1978 bis 1984 Ärztlicher Leiter des LKH- Oberwart.
1981 bis 1998 Leiter (Primarius) der Urologischen Abteilung des Krankenhauses Oberwart.
1998 Pensionierung als Abteilungsleiter und weiter in der freien Praxis als Urologe tätig.
31.März 2004 Beendigung auch der Praxistätigkeit – Pensionierung.

   
   
  Medizinischer Werdegang
 

Trotz der familiären Belastung, war mein Entschluss, Medizin zu studieren, erst in der Matura-Klasse gefallen. Davor hatte ich auch eine Ausbildung im kaufmännischen bzw. technischen Bereich in Erwägung gezogen, aber schließlich, im Bewusstsein meiner grundsätzlichen diesbezüglichen Schwächen, zu Gunsten des sozialen Aspektes der Medizin entschieden.

Während des Studiums an der medizinischen Fakultät der wiener Universität, habe ich in vielen Bereichen bereits praktisch zu arbeiten begonnen, namentlich 9 Monate am Institut für Pathologie des Krankenhauses Lainz, eben dort an einer internen Abteilung, an einer chirurgischen Abteilung in Mistelbach und an der chirurgischen Universitätsklinik in Wien bei Professor Dr. Franz Muhar, einem namhaften Pulmologen.

Die praktische Ausbildung, nach der Promotion, zum Allgemeinmediziner erfolgte an den Krankenanstalten: Wiener Allgemeine Poliklinik, Semmelweißklinik der Stadt Wien, Wilhelminenspital der Stadt Wien und Hanusch Krankenhaus.

Nach deren Abschluss begann ich mit der Ausbildung zum Facharzt für Urologie im Wilhelminenspital, bei Primarius Dr. Siegfried Burkert. Nach Beendigung auch dieser, habe ich mich als praktizierender Urologe in Oberwart im Burgenland niedergelassen und am Aufbau einer urologischen Abteilung mitgewirkt, die von 1981 bis zum Jahr 1998 unter meiner Führung stand.

Vom Dezember 1978 bis November 1984 war ich auch, in der Bauphase des neuen Schwerpunktkrankenhauses, Ärztlicher Leiter. Damals habe ich viel Zeit und Arbeit in den medizinischen Teil des Konzeptes eines solchen Spitals investiert.Ab 1984 habe ich nur mehr die urologische Abteilung geführt und daneben meine Kassenpraxis betrieben.